Kurzer Sachbericht zur Lage in Chile
Einen Monat nach dem schweren Erdbeben und Tsunami sind in Chile inzwischen genauere Bestandsaufnahmen der Verluste und Schäden veröffentlicht worden.
Hier einige Angaben, die einmal mehr das Ausmass der Naturkatastrophe verdeutlichen:
- Bisher wurden 432 Todesopfer identifiziert
- 98 Menschen werden noch vermisst
- 800.000 verloren ihr gesamtes Hab und Gut
- 255.940 Wohnungen und Häuser sind betroffen, 72.230 davon völlig zerstört
- 35 Krankenhäuser sind zerstört oder schwer beschädigt
- 2.750 Schulen sind nicht benutzbar. 600.000 Kinder konnten Anfang März nicht das reguläre Schuljahr beginnen.
- Auf 30 Milliarden Dollar werden die Gesamtschäden geschätzt.
Tsunami und Erdverwerfungen
Die Flutwelle erreichte nach dem Beben vor dem Küstenort Tirúa (Region Biobio, Concepción) eine Höhe von unglaublichen 30 Metern.
In der Stadt Lebu hob sich der Erdboden um 2 Meter; die Insel Santa María vor der Küstenstadt Talcahuano liegt jetzt sogar 3 Meter über ihrer Position vor dem Erdbeben.
Die unglaubliche Kraft der Erde wird durch die folgenden Fotos verdeutlicht:















Ihr habt so toll über Chile, speziell über Temuco, berichtet. Meine Enkeltochter (18) ist z.Zt. dort im Schüleraustausch und möchte eventuell zum DRK Kontakt aufnehmen. Ich bitte um Übermittlung einer örtlichen Adresse.
Mit besten Grüßen
U. Buchallik
Von: U. Buchallik am April 22, 2010
um 3:38 pm